Instrumentenglossar

Songwriting

Unter Songwriting versteht man das Komponieren von Gesang enthaltenen Musikstücken für kleinere Ensembles (meist aus dem Pop- oder Rockbereich). Das Wesentliche dabei ist, dass der Songwriter Harmonie, Struktur, Rhythmus und Melodie des Stückes erschafft. Dass er auch den Text liefert, ist nicht notwendig und oft dann auch nicht erwünscht, wenn er das Lied für einen Sänger schreibt, der seine eigenen Texte singt. Wenn jemand die Lieder nicht nur schreibt, sondern auch selbst vorführt, wird er als Singer-Songwriter bezeichnet. Ziel des Songwritings ist in der Regel, ein kommerziell erfolgreiches Lied (Song) zu schreiben.
Ein typischer Song setzt sich aus bestimmten Bausteinen zusammen: Das Intro leitet - sofern vorhanden - das Lied meist instrumental ein. die Strophe (Verse, A Teil) liefert eine Grundmelodie und textlichen Inhalt. Eine Überleitung (Brücke, Bridge) überführt harmonisch von einem Baustein zu einem anderen. Beispielsweise von einer Strophe zum Refrain (Chorus, B-Teil), einem meist sich identisch wiederholenden Teil des Liedes mit der Kernaussage - oder umgekehrt. Dann gibt es häufig noch ein Zwischenspiel (C-Teil, Mittelachter) bei dem eine neue Harmonie einmalig vorgeführt wird oder ein Instrumentalteil (Solo, Interlude) auf einer oder mehrer der schon eingeführten harmonischen Bausteine erfolgt. Wenn ein Lied nicht mit einem der genannten Teile aufhört oder ausklingt, gibt es oft noch ein Outro, welches instrumental oder von Gesang begleitet sein kann. Eine Typische Konstruktion ist das sogenannte Verdichtungsprinzip, bei dem der Refrain immer früher wiederholt wird, bzw.die Strophen immer kürzer werden, bis der Refrain schließlich direkt aufeinander folgend wiederholt wird.
Beim Songwriting wird versucht, jedem Lied einen gewissen Wiedererkennungswert durch einen sogenannten Aufhänger (Hook) zu verpassen. Eine Textzeile (Hookline) oder ein musikalisches Motiv, welches eingängig ist und dem Publikum im Gedächtnis bleibt. Häufig fällt die entscheidende Textzeile (aus dem Refrain) mit dem Titel des Liedes zusammen, was die Wiedererkennung noch verstärkt. Notwendig ist das aber nicht.

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Streichquartett

Ein Streichquartett ist üblicherweise ein Ensemble aus vier Streichinstrumenten, namentlich zwei Violinen, eine Viola und ein Violoncello. Zugleich bezeichnet der Ausdruck die Gattung von Stücken welche in der Kammermusik für diese Besetzung geschrieben werden.
Wesentlich geprägt wurde das Streichquartett durch Joseph Hayden im 18. Jahrhundert. Doch während es in den folgenden Epochen (wie der Wiender Klassik) meist recht strikte Normen über Satz und Stil gab, lässt sich heute kaum mehr ein einheitlicher Rahmen festlegen.

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